5,5 Millionen Schweden waren zur Wahl berechtigt - die Beteiligung erreichte etwas mehr als 12 Prozent (Foto: Scanpix)
Als Generalprobe für Europawahl beschrieben

Kirchenwahl: Rechtspopulisten legen zu

Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten sowie die Freien Wähler gehen als größte Gewinner aus der diesjährigen Kirchenwahl hervor.

6 Prozent der Wähler stimmten laut der Auszählung von Sonntagnacht für die Schwedendemokraten – mehr als doppelt so viel wie in der letzten Wahl vor vier Jahren. Seitens der Rechtspopulisten, die sich mit zahlreichen Kampagnen stark in der Kirchenwahl engagiert haben, war der Wahlgang als Generalprobe für die im kommenden Jahr anstehenden Abstimmungen zum Europaparlament und zum schwedischen Reichstag beschrieben worden.

As stärkste Partei gehen zum wiederholten Male die Sozialdemokraten hervor mit 30 Prozent Stimmenanteil. Zweitgrößte Partei sind mit 15 Prozent die Freien Wähler.

Die vier Parteien der bürgerlichen Regierung mussten einen Rückgang von zusammen über 9 Prozent einstecken, wobei vor allem die Christdemokraten stark an Stimmen verloren haben: 7 Prozent Stimmenanteil konnten bei der letzten Wahl eingefahren werden – in diesem Jahr landen die Christdemokraten bei 4,7 Prozent.

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