Sterberate von 85 Prozent

Elchsterben auf Öland weiterhin ungelöst

Das mysteriöse Elchsterben auf der Ostseeinsel Öland gibt Forschern nach wie vor ein Rätsel auf.

Von 20 markierten Kälbern hätten höchsten fünf diesen Sommer überlebt, sagte Jonas Malmsten vom staatlichen Veterinärinstitut. Weitere zwei werden vermisst und seien vermutlich verendet. Die Sterberate liege damit bei 85 Prozent auf der Insel, was als vollständig unnormal beschrieben werden könne.

Dass eine einzelne Krankheit oder wie zeitweise angenommen Vitaminmangel das Elchsterben ausgelöst hätten, sei unwahrscheinlich. Vermutlich spiele der Zugang zu Futter eine größere Rolle. Es gebe zwar genügend Nahrungsquellen auf der Insel, gleichzeitig würde eine große Zahl an Wildbret um das Futter konkurrieren.

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