Giftresistente Ratten jetzt auch in Schweden erfasst
Erste schwedische Studie zu resistenten Nagern

Giftresistente Ratten entdeckt

Erstmals sind in Schweden Fälle von gegen Bekämpfungsmitteln resistenten Mäusen und Ratten untersucht und entdeckt worden.

Nach Stichproben des Schädlingsbekämpfungsunternehmens „Anticimex“ wurden resistente Nager in Kristianstad, Uppsala, Linköping und Växjö registriert. Vor allem bei Hausmäusen seien Fälle starker Giftresistenz entdeckt worden, teilten die Schädlingsbekämpfer mit. Die Nagetiere seien vermutlich durch verwendetes Rattengift und andere Chemikalien beeinflusst worden, was letztlich dazu geführt habe, dass ihre Körper Resistenz entwickelt hätten.

Solche Resistenz gegen Chemikalien könne weiter vererbt werden, und deshalb sei es nun notwendig, dass Behörden, Kommunen und Hauseigentümer gemeinsam handeln würden, forderte Håkan Kjellberg von „Anticimex“. Man könne sich nicht nur auf die Ausstreuung weiteren Giftes verlassen. Stattdessen müsse den Tieren die Nahrungszufuhr entzogen und ihr Lebensraum so ungünstig wie möglich gestaltet werden.

In anderen Ländern wie etwa Dänemark sind resistente Ratten und Mäuse bereits früher schon entdeckt worden. In Schweden allerdings ist die neue Studie zu den für Gift unempfänglichen Nagern die erste ihrer Art.  

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