Landwirtschaftsminister Eskil Erlandsson von der Zentrumspartei
Überfischung

Millionen gegen Beifang

Schweden will sich mit besseren Fangmethoden für das kommende EU-Verbot gegen den Rückwurf von Beifang wappnen.

Ab kommenden Jahr werden in der EU sukzessiv neue Bestimmungen eingeführt, laut denen der Beifang von Fischen, die zu klein oder nicht vermarktungsfähig sind und häufig tot in den Netzen liegen, nicht mehr ins Meer zurückgekippt werden darf. Mit der Maßnahme soll der Überfischung in den europäischen Gewässern entgegengewirkt werden.

Wie der schwedische Landwirtschaftsminister Eskil Erlandsson der Zeitung Göteborgs-Posten sagte, müssten mit dem EU-Verbot auch die Fangmethoden und Gerätschaften der Fischerei neu überdacht werden, um die Mengen unerwünschten Beifangs zu verringern. Umgerechnet mehr als 4 Millionen Euro will Erlandsson nun in Projekte stecken, in denen neue Fangmittel erarbeitet werden sollen. Der Landwirtschaftsminister nennt etwa die Größe von Ködern oder neue Möglichkeiten für kleinere Fische, aus den Fangnetzen zu entkommen.

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