Terrorhintergrund?

Schwede in Thailand verurteilt

Ein 48-Jähriger Schwede mit libanesischem Hintergrund wurde in Thailand wegen unerlaubten Besitz von Sprengstoff zu einer Freiheitsstrafe von Zweiundeinhalb Jahren verurteilt. Bei ihm waren über vier Tonnen Kunstdünger gefunden worden.

Wie die Tageszeitung Dagens Nyheter berichtet, sei das Strafmaß relativ mild ausgefallen, weil der Angeklagte mit den Behörden kooperiert habe. Ihm werden Kontakte zur Terrororganisation Hisbollah nachgesagt. Seine Festnahme im Januar des vergangenen Jahres hat deswegen vor allem in den USA und Israel große Aufmerksamkeit erregt.

Der Mann, der zuvor als Friseur im westschwedischen Göteborg gearbeitet hat, hat jedoch jegliche Verbindung zur Hisbollah verneint. Da er lange in Untersuchungshaft gesessen war, muss er nach dem Urteil lediglich ein weiteres Jahr absitzen. Sein Verteidiger kündigte unterdessen an, in die Berufung zu gehen.

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