Kongress der Konservativen

"Deshalb sind wir Schwedens Arbeiterpartei"

Auf dem Kongress der konservativen Moderaten in Norrköping hat Regierungschef und Parteivorsitzender Fredrik Reinfeldt in einer programmatischen Rede die Entwicklung Schwedens vom armen, bäuerlich geprägten Land zum modernen Wohlfahrtsstaat beschrieben.

Seine Partei werde zur weiteren positiven Entwicklung des Landes insbesondere mit der Stärkung von Schule und Ausbildung beitragen, sagte Reinfeldt. Darüber hinaus wirkten die Konservativen weiterhin für stabile Staatsfinanzen und das Ziel, möglichst viele Menschen in Arbeit zu bringen. Dies unterscheide sie von ihren politischen Widersachern. "Unsere Widersacher sagen: Dreht die Zeit zurück, baut das System für sozialen Beihilfen aus..., macht es leichter, von sozialen Bezügen zu leben. So bekommt man stabile Finanzen nicht hin. Deshalb sind wir Schwedens Arbeiterpartei," so Reinfeldt.

Vor den Wahlen 2006 hatten die Konservativen einen markanten Imagewandel vollzogen und stärker auf "weiche" Themen wie soziale Sicherheit gesetzt. Im Zusammenhang damit hatten sie sich erstmals als "Schwedens neue Arbeiterpartei" lanciert. 2006 hatte Reinfeldts Partei gemeinsam mit Liberalen, Christdemokraten und Zentrumspartei die Regierungsmacht von den Sozialdemokraten zurückerobern können. Nach reichlich achtjähriger Amtszeit der bürgerlichen Regierung überwiegen nun deutlich die Wählersympathien für die Opposition.

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