Mehr arme Kinder in Schweden

In den Industriestaaten leben immer mehr Kinder in Armut. Allein in Schweden ist jedes zwanzigste Kind betroffen, geht aus einer Studie vom Uno-Kinderhilfswerk Unicef hervor.

Der Anteil ist seit den Neunzigerjahren gestiegen. Als ”arm” werden in den Industrieländern Kinder bezeichnet, deren Familien ein Einkommen haben, die kleiner als die Hälfte des nationalen Durchschnitts ist. Schweden, Dänemark, Finnland und Norwegen schneiden mit Werten von unter fünf Prozent am besten ab. Mit einer Armuts-Quote gut 10 Prozent belegt Deutschland unter den OECD-Ländern einen Mittelfeldplatz. Am Ende liegen die USA und Mexiko.

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