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Auf dem Prüfstand: Die Berufserfahrung der Einwanderer

Die Arbeitslosigkeit in Schweden liegt bei knapp 5 Prozent. Das gilt aber nur für Arbeitnehmer mit schwedischer Herkunft. Unter den Ausländern in Schweden sind doppelt so viele Menschen ohne Arbeit. Dagegen wollen jetzt die Arbeitsvermittlungsorganisationen in Schweden vorgehen, in Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und Arbeitgebern. Wichtigster Plan: Die Berufserfahrungen und Fähigkeiten, die Flüchtlinge und Einwanderer mitbringen, müssen wahrgenommen und schneller eingeordnet werden, um sie zügiger in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

In Skåne in Südschweden sollen jetzt 300 Flüchtlinge und Einwanderer direkt von den Arbeitgebern beurteilt werden. Allan Waktmar, Chef der Arbeitsvermittlung „Neue Einwanderer“ in Malmö, begrüßt das.

„Unsere Fähigkeit, die Kompetenz der Einwanderer einzuordnen, ist nicht so gut, wie sie sein sollte. Meistens sind die Arbeitgeber viel besser in der Lage zu beurteilen, was der Einzelne kann.“

Die Arbeitsämter werden sich jetzt darauf konzentrieren, die Zusammenarbeit mit Arbeitgebern und Gewerkschaften zu verbessern, damit Einwanderer und Flüchtlinge schneller einen Job finden.

Arbeitgeber begrüβen Vorschlag


Die Initiative dazu kommt von der Interessenorganisation der Arbeitgeber. Eva Ollén-Östling, Chefin der Organisation für Dienstleistungsunternehmen, Almega, findet die Bemühungen gut, kritisiert aber, rund 5,5 Millionen Euro Unterstützung vom Staat seien unzureichend.

„Ich finde wirklich, dass es sehr wenig Geld ist, verglichen mit anderen Projekten. Gleichzeitig hoffe ich, dass dieses Projekt gut wird, so dass auch in Zukunft Geld hineinfließt, anstelle von anderen mehr oder weniger erfolgreichen Projekten.“

Pessimismus unter Jugendlichen

Auch Studenten Aida Farshidi-Rad hofft, dass die Bemühungen von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Arbeitsvermittlungen Erfolg haben werden. Doch sie ist pessimistisch.

„Ich weiß, wenn ich nach meinem Studium Arbeit suche, fällt dem Arbeitgeber als erstes mein Name auf und mein ethnischer Hintergrund. Obwohl ich eine schwedische Ausbildung habe und von der ersten Klasse an in eine schwedische Schule gegangen bin.“

Aida Farshidi-Rad studiert an der Hochschule in Malmö. Sollte weiterhin ein außergewöhnlicher Name bei der Jobvergabe entscheidend sein und nicht die fachliche Kompetenz, ist sie sicher, werden viele gut ausgebildete Menschen ausländischer Herkunft Konsequenzen ziehen.

„Was ich machen werde, und was vor mir schon viele getan haben und auch in Zukunft tun werden, ist, dass wir uns in Schweden ausbilden und dann diese Ausbildung mitnehmen in andere Länder wie Großbritannien, Frankreich oder die USA, wo man unsere Kompetenz wahrnimmt. Schweden wird der größte Verlierer sein.”

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