Die Stadt Tacloban auf den Phillipinen wurde stark vom Taifun Haiyan getroffen
Katastrophe in Südostasien

Nach Taifun-Katastrophe: Hilfseinsätze laufen an

Im Zuge der verheerenden Taifun-Katastrophe in Südostasien sind auch aus Schweden erste Hilfseinsätze auf den Philippinen eingetroffen.

Am Montagmorgen erreichte ein Ärzteteam der Skandinavischen Kindermission mit einer Hercules-Maschine der schwedischen Streitkräfte die Stadt Tacloban. Ein weiteres Flugzeug wird am Montag vom Flughafen Örebro mit Material zum Aufbau eines Hilfslagers aufbrechen. Rettungskräfte und Kommunikationsexperten werden sich an Bord befinden. Der schwedische Katastrophenhilfsdienst wird zwei Basislager errichten, die Knotenpunkte im Netzwerk des UNO-Hilfseinsatzes bilden sollen.

Laut Angaben des Außenministeriums werden bislang etwa 20 Schweden auf den Philippinen vermisst. Etwa 2.000 schwedische Staatsbürger befinden sich laut offiziellen Angaben derzeit im Land, 500 weitere im ebenfalls betroffenen Vietnam. Genaue Angaben seien derzeit allerdings nicht möglich, da sich viele Rucksack-Touristen in der Regionen aufhalten würden, über die das Außenministerium keine Angaben hätte.

Mindestens 10.000 Menschen sind in Folge der Verwüstungen des Taifuns "Haiyan" ums Leben gekommen. Hilfsorganisationen befürchten jedoch, dass die Zahl der Todesopfer in den kommenden Tagen stark steigen wird.

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