Das Sparpaket zur Rettung des SAS war mit finanziellen Opfern für die Angestellten verbunden
Sparabkommen vor einem Jahr

SAS-Mitarbeiter verklagen ihre Gewerkschaft

Die wirtschaftliche Rettungsaktion der Skandinavischen Fluglinie SAS wurde unerlaubt auf Kosten der Renten von Kabinenangestellten ausgetragen.

Dies sagen etwa 300 schwedische Angestellte von SAS, die nun ihre eigene Gewerkschaft verklagen wollen. Bei den Krisenverhandlungen zwischen SAS-Leitung und Gewerkschaften vor einem Jahr seien große Teile an Rentengeldern geopfert worden, über die die Gewerkschaft nicht verfügen durfte, so ein juristischer Vertreter der Kabinenangestellten gegenüber der Zeitung Dagens Nyheter. Manch langjähriger Angestellte hätte dadurch umgerechnet mehr als 90.000 Euro an Rentenbezügen verloren.

Die Wahl habe damals allerdings gestanden zwischen veränderten Rentenbedingungen oder dem Erhalt von Arbeitsplätzen und Gehältern, verteidigte der Chefjurist der Gewerkschaft Unionen das Abkommen. Alle Beteiligten hätten das Abkommen in dieser Form auch unterstützt.

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