Rechnungshof fordert

"Regionen-Fördergelder nicht nur für die Landwirtschaft"

Das Förderprogramm für regionale Entwicklung sollte stärker anderen Bereichen als traditioneller Landwirtschaft zugutekommen.

Dies schreibt der Rechnungshof in einem Gastartikel der Tageszeitung Dagens Nyheter. Zum nächsten Jahr beginne eine neue Förderperiode, und die Regierung solle ihr Programm dabei so anpassen, dass die Bedürfnisse aller Landwirtschaftsbereiche erfüllt würden. Die Verteilung von Umweltfördergeldern müsste dabei verändert werden, damit auch andere Gruppen außerhalb der Landwirtschaft erreicht würden.

Bislang würden bis zu 80 Prozent des gesamten Regionen-Förderung an verschiedene Umweltmaßnahmen innerhalb der Landwirtschaft gehen. Das Förderprogramm wird durch den schwedischen Staat und die EU finanziert und umfasse jährlich umgerechnet fast 600 Millionen Euro.