Ungar spionierte bei Ericsson

Das Stockholmer Amtsgericht hat einen Ungarn angeklagt, der den Ericsson-Konzern ausspioniert haben soll. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft hatte sich der heute 26-Jährige über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren Zugang zum internen Netzwerk des Telekommunikationswerks verschafft.

Dabei habe der Mann streng geheime Daten herunter geladen. Laut Ericsson bestand dadurch eine Gefahr für die staatliche Sicherheit, da es sich zum Teil um Informationen des Verteidigungsministeriums handelte. Der Angeklagte selbst gab an, er habe lediglich Lücken im Sicherheitssystem von Ericsson nachweisen wollen, um anschließend eine Anstellung im Konzern zu erhalten.

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