Pastor Green erneut vor Gericht?

Im Falle des umstrittenen Pfingstkirchen-Pastors Åke Green hat der Generalstaatsanwalt Berufung gegen das Urteil des Oberlandesgerichts eingelegt.

Dieses hatte den Pastor nach dessen diskriminierenden Äußerungen über Homosexuelle von der Anklage der Volksverhetzung freigesprochen und dabei auf die Religionsfreiheit verwiesen. Generalstaatsanwalt Fredrik Wersäll sagte heute, das Prinzip der Meinungs- und Religionsfreiheit könne kein Freibrief für beleidigende Äußerungen sein. Eine Prüfung des Falles vor dem Obersten Gerichtshof sei daher angezeigt. Der Pfarrer hatte in einer Predigt Homosexualität als „Krebsgeschwür“ bezeichnet und Verbindungen zwischen Homosexualität und Pädophilie hergestellt.
Seit 2003 kann die Diskriminierung von Homosexuellen als Volksverhetzung geahndet werden. Bislang wurde aber noch kein Fall vor dem Obersten Gericht geprüft.

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