Asyl-Proteste in Tel Aviv

Schweden nimmt eritreische Asylbewerber aus Israel auf

Schweden hat rund 50 Eritreer aufgenommen, die ursprünglich einen Asylantrag in Israel gestellt hatten. Wie die schwedische Einwanderungsbehörde gegenüber Radio Schweden bestätigt, handelt es sich dabei hauptsächlich um Frauen, viele davon Opfer von Folter und Menschenhandel, die in Israel längere Zeit eingesperrt waren.

Zuvor hatten mehrere Tausend illegale Flüchtlinge aus Afrika in Israel vor westlichen Botschaften demonstriert. Nach Angaben der schwedischen Behörde handelt es sich bei der Aufnahme durch Schweden um ein Routineverfahren im Rahmen der Vereinbarung mit dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR.

Die Flüchtlinge seien über eine Quote Schweden zugewiesen worden, so ein Behördensprecher. Sämtliche Personen hätten bereits eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten. Wo genau sie sich zurzeit aufhalten, war dem Sprecher nicht bekannt.

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