Markus Maeurer leitet das vielversprechende TBC-Forschungsprojekt
Knochenmark-Zellen gegen TBC

Neue Behandlungsmethode gegen Tuberkulose

Die körpereigene Immunabwehr soll künftig dabei helfen, Patienten zu behandeln, die mit multiresistenten Tuberkulosebakterien infiziert sind. Dies ist das Ziel eines internationalen Forschungsprojekts, das von Medizin-Professor Markus Maeurer vom Stockholmer Karolinska-Institut geleitet wird.

Die neue Behandlungsmethode ist bereits in Weißrussland mit Erfolg getestet worden. Ein weiterer, groß angelegter Test wird nun an Patienten in Südafrika durchgeführt. Sollten sich die positiven Ergebnisse aus der ersten Runde bestätigen, soll danach konkret untersucht werden, wie gut die Heilungschancen mit der neuen Methode sind.

Bei der Behandlung werden dem Patienten neben den üblichen Antibiotika auch Zellen aus dem eigenen Knochenmark zugeführt. Das körpereigene Immunabwehrsystem habe selbst die Kompetenz, gegen die Bakterien anzukämpfen, so Professor Markus Maeurer gegenüber dem Schwedischen Rundfunk. Weltweit erkranken jedes Jahr etwa 9 Millionen Menschen an Tuberkulose, 1,5 Millionen sterben daran.

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