Das Schlimmste überstanden (Foto: Janerik Henriksson/Scanpix)
Hebammen verzweifelt gesucht

Chaos in Stockholms Geburtskliniken erwartet

Die seit Langem angestrengte Situation in den Geburtskliniken der Hauptstadt droht in Kürze zu eskalieren.

Das Gesundheitswesen bereite sich auf zwei "Chaos-Wochen" vor, schreibt die Tageszeitung Dagens Nyheter. Für jede Geburt über ihr reguläres Arbeitsmaß hinaus würden Hebammen momentan umgerechnet rund 115 Euro angeboten.  

Die neue Geburtenabteilung, die im März im Sophiahemmet, dem größten privaten Krankenhaus Schwedens, eröffnet wird, hat Hebammen von anderen Einrichtungen abgeworben. In den traditionellen Einrichtungen wie dem Karolinska-Krankenhaus herrscht daher eine noch höhere Unterbesetzung als sonst. Wie die Zeitung weiter schreibt, müssten einige Abteilungen daher unter Umständen zeitweise geschlossen werden.

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