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Gifte aus Feuerlöschschaum

Trinkwasser mit Chemikalien verseucht?

Die schwedische Lebensmittelbehörde hat alle Städte und Gemeinden im Land aufgefordert, umgehend zu untersuchen, an welchen Stellen Reste von Feuerlöschschaum ins Trinkwasser gelangt sein könnten.

Grund sind stichprobenartige Untersuchungen, bei denen teilweise hohe Messwerte verschiedener in Feuerlöschmitteln enthaltener Gifte festgestellt worden waren.

Bei den gefundenen Chemikalien handelt es sich um perfluorierte Alkylsulfonate (PFAS), die als gesundheitsgefährlich gelten und teilweise im Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Laut Lebensmittelbehörde führten die Stoffe in der nun an mehreren Orten festgestellten Konzentration kurzfristig nicht zu akuten Vergiftungserscheinungen, könnten sich bei einer Einnahme über längere Zeit aber durchaus negativ auf beispielsweise Schilddrüse und Leber auswirken.

Als Hauptquelle für PFAS gilt an Brandübungsplätzen und Flughäfen eingesetzter Feuerlöschschaum, der früher die inzwischen verbotenen Chemikalien enthielt. Reste des Feuerlöschmittels seien vermutlich in die Natur und schließlich auch in die Trinkwasserreservoirs gelangt, so die Behörde. Wegen der Funde hatten bereits mehrere Kommunen ihre Wasserversorgung umstellen müssen.

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