Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på https://kundo.se/org/sverigesradio/
Zu schön um wahr zu sein?

Östersund will libysche Fußballtalente ausbilden

"Wir wollen Talente finden"
2:41 min

Ein Fußballverein im nordschwedischen Östersund macht sich Hoffnungen auf eine einträgliche Zusammenarbeit mit Libyen. Den Wert des Geschäfts beziffert der Verein auf zirka 57 Millionen
Euro.

Wenn alles so läuft wie der Fußballverein Östersunds Fotbollsklubb (ÖFK), plant, dann wird er künftig 250 libysche Fußballer pro Jahr ausbilden. Die jungen Männer sollen dort nicht nur lernen, wie man einen Ball über den Rasen kickt, erläutert Daniel Kindberg aus dem Vereinsvorstand im Lokalsender Radio Jämtland:

Libysche Fußballakademie

„Englisch, Computerkenntnisse, Verwaltung und Sportmanagement sollen sie lernen. Außerdem Fußballtraining. Wir machen das, um unsere Basis zu verbreitern, und damit Geld in die Vereinskasse fließt. Gleichzeitig wollen wir auch talentierte Fußballspieler finden.“

 

Aber noch ist nicht alles in trockenen Tüchern. Ein Sprecher des libyschen Sportministeriums erklärt in der Zeitung Libya Herald, dass Schweden nur einer von mehreren möglichen Kooperationspartnern sei. Auch der Wert des Deals sei bescheidener, nämlich umgerechnet nur etwa 2,3 Millionen Euro.

Zweithöchste Spielklasse

Aber für einen Zweitligaverein im hohen Norden Skandinaviens wäre ja auch das vielleicht ein nettes Geschäft. Die Homepage des ÖFK verkündete noch vor ein paar Tagen, dass Libyen fünf Jahre lang junge Fußballer nach Jämtland schicken und für ihre Ausbildung bezahlen werde. Das Projekt solle jährlich umgerechnet stolze 1,5 Millionen Euro in die Vereinskasse spülen.

Traumdeal

Die Mitglieder einer Delegation aus Östersund bereiten sich jedenfalls darauf vor, der libyschen Einladung zu folgen und demnächst in Tripolis und Bengasi die ersten 60 Schüler auszuwählen sowie den Sportminister zu treffen.

„Wir fahren, um den Vertrag zu unterzeichnen“, betont Daniel Kindberg.

Und worin liegt der Gewinn für Libyen?

„Sie bauen dort ja nach der Revolution eine neue demokratische Nation auf und da brauchen sie gute Partner für die Zusammenarbeit. Die skandinavischen Länder sind dafür sehr geeignet. Schließlich hat Libyen 42 Jahre unter Gaddafis Regime hinter sich, während der die Korruption massiv zugenommen hat.“

Im März erwarten die Östersunder die ersten libyschen Jungkicker für eine neunmonatige Ausbildung. Und spätestens am 29. Januar – so die Berechnungen des ÖFK – soll die erste Zahlung des libyschen Staates schon auf dem Vereinskonto liegen.

P4 Jämtland / Sybille Neveling

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".