Mehrere Millionen Syrer sind derzeit auf humanitäre Hilfe angewiesen
UN-Geberkonferenz in Kuwait

Schweden verspricht Millionen für Syrien-Hilfe

Im Rahmen der UN-Geberkonferenz für humanitäre Hilfe in Syrien wird Schweden umgerechnet gut 26 Millionen Euro bereitstellen. Dies kündigten Außenminister Carl Bildt und Entwicklungshilfeministerin Hillevi Engström in einem gemeinsamen Gastartikel in der Zeitung Svenska Dagbladet an.

Man sei bereit, die zugesagte Summe später auch noch einmal zu erhöhen, falls dies nötig werden sollte, so die beiden Regierungsvertreter. Außerdem werde Schweden in den nächsten zehn Jahren umgerechnet etwa 16,4 Millionen Euro für den Wiederaufbau und Projekte zu Menschenrechten und Demokratie zur Verfügung stellen. Humanitäre Hilfe komme derzeit aber oft gar nicht bei den Not leidenden Menschen an. Das syrische Regime müsse daher endlich die Hindernisse beseitigen, die Helfern die Arbeit erschwerten.

Um den Bürgerkrieg und das Leiden der Zivilbevölkerung zu beenden, sei eine politische Lösung des Konflikts nötig. Die beiden Minister kündigten an, dass sich Schweden dafür auch bei der Syrien-Friedenskonferenz in Genf kommende Woche einsetzen werde. Die Welt müsse sich nun stärker, koordinierter und längerfristig für die Menschen in dem Land engagieren, so Bildt und Engström.

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