(Foto: Helsingborgs konserthus/CcBy/Flickr.http://bit.ly/hbgkons.http://bit.ly/LicensEN)
Urteils des Verwaltungsgerichts

Wolfsjagd vorerst abgeblasen

Auch in diesem Winter werden in Schweden voraussichtlich keine Wölfe zum Abschuss freigegeben. Das Verwaltungsgericht Stockholm hat die ursprünglich von der Naturschutzbehörde genehmigte Lizenzjagd auf insgesamt 30 Tiere am Mittwochabend vorerst gestoppt.

Damit gab das Gericht mehreren Umweltorganisationen recht, die gegen den Beschluss der Behörde geklagt hatten. Die Naturschützer zeigten sich hochzufrieden mit der Entscheidung und verwiesen darauf, dass sich zu der Frage noch weitere Verfahren in der Schwebe befinden. Unter anderem hatte sich die EU-Kommission in den Streit eingeschaltet und von Schweden verlangt, vorerst keine neue Lizenzjagd zu genehmigen.

Für die schwedische Regierung ist das Urteil vom Mittwoch ein Rückschlag. Die kürzlich vom Parlament verabschiedeten neuen Vorgaben zum Raubtierbestand sehen eine deutliche Reduzierung der Anzahl in Schweden lebender Wölfe vor. Auch beim Schwedischen Jägerverband zeigte man sich enttäuscht. Generalsekretär Bo Sköld sagte der Nachrichtenagentur TT, dass das Urteil eine Katastrophe für die Landbevölkerung sei, die tagtäglich mit den Wölfen leben müsse. Ursprünglich sollten in den Provinzen Värmland, Örebro und Dalarna im Februar 30 Tiere zur Jagd freigegeben werden.
 


Weitere Artikel zur Wolfsdebatte in unserer Themensammlung zu den schwedischen Raubtieren

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".