Das illegale Eindringen in IT-Systeme soll härter bestraft werden
Verschärfung des Strafmaßes

Härtere Strafen für Hacker geplant

Die Regierung will das Hacken von Computersystemen härter bestrafen. Besonders kritische und umfassende Angriffe zum Ausspähen und Abfangen von Daten sollen künftig mit bis zu sechs Jahren Gefängnis geahndet werden können.

Dies kündigte Justizministerin Beatrice Ask am Donnerstag an. Derzeit liegt die Höchststrafe für das Eindringen in IT-Systeme bei zwei Jahren hinter Gittern. Ask betonte jedoch, dass diese Regelung sehr alt sei und an die heutigen Verhältnisse angepasst werden müsse. Dazu soll am 1. Juli der neue Straftatbestand einer "schweren" Hackerattacke eingeführt werden, der dann erfüllt sein soll, wenn der Angriff besonders "ernst" war oder großen Schaden angerichtet hat.

Auf schwedische Behörden und Unternehmen hatte es in der Vergangenheit bereits mehrere Male Attacken aus dem Cyberspace gegeben. Bei Steuer- und Gerichtsvollzugsbehörde hatten Hacker unter anderem geschützte Personendaten abrufen können.

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