Erik Ullenhag hat genug
Aufnahme von Flüchtlingen

Koordinatoren sollen Druck auf die Kommunen machen

Die Regierung hat zwei Koordinatoren ernannt, um mehr schwedische Städte und Gemeinden zur Aufnahme von Flüchtlingen zu überzeugen. Der Sozialdemokrat Lars Stjernkvist und der Konservative Gunnar Hedberg sollen dabei einen Dialog mit den Städten führen.

Wie Integrationsminister Erik Ullenhag gegenüber der Nachrichtenagentur TT hinzufügt, soll aber auch Druck auf Städte ausgeübt werden, die bisher keine oder kaum Flüchtlinge beherbergen. Ullenhag nannte einige dieser Kommunen in der schwedischen Presse beim Namen und sagte, es sei provozierend, dass diese in Regionen mit einem guten Arbeitsmarkt so wenige Flüchtlinge aufnehmen würden.

Die neu ernannten Koordinatoren sollen im kommenden halben Jahr ihr Augenmerk auf diese Kommunen richten. Die Situation sei angespannt, da rund 10.000 Menschen in Aufnahmelagern auf die Platzierung in einer neuen Heimatkommune warten, so Ullenhag.

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