Das Stahlwerk in Luleå gehört künftig zum neuen schwedisch-finnischen Konzern
SSAB und Rautaruukki

Schwedisch-finnische Fusion in der Stahlbranche

Der schwedische Stahlkonzern SSAB plant eine Fusion mit seinem finnischen Konkurrenten Rautaruukki. Die beiden Unternehmen wollen durch den Zusammenschluss Kosten sparen sowie ihre Flexibilität und Effektivität erhöhen.

SSAB-Chef Martin Lindqvist sagte dem Schwedischen Rundfunk, Ziel sei, einen wettbewerbsfähigeren Stahlkonzern von globaler Bedeutung zu schaffen. Durch die Fusion wollen die Unternehmen jährlich Kosten in Höhe von umgerechnet knapp 160 Millionen Euro einsparen. Etwa 900 der insgesamt über 17.000 Angestellten sollen ihren Job verlieren. Das Geschäft hat einen Gesamtwert von über 1,1 Milliarden Euro. Nach dem Bekanntwerden am Mittwochmorgen legten die Aktien von SSAB und Rautaruukki an der Börse kräftig zu.

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