Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt besucht am Donnerstag das Weltwirtschaftsforum
Weltwirtschaftsforum in Davos

Reinfeldt und Borg: Freihandel lohnt sich

Schwedens Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt und Finanzminister Anders Borg nehmen am Donnerstag am Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos teil. Dort wollen sich die beiden Regierungsvertreter vor allem für die Beseitigung von Handelsschranken einsetzen.

In einem aus Anlass des Davos-Besuchs veröffentlichten Gastartikel in der Zeitung Dagens Industri sprechen sich Reinfeldt und Borg für die Einrichtung eines EU-Binnenmarkts für Dienstleistungen und die Digitalwirtschaft aus. Außerdem solle die Europäische Union so schnell wie möglich die Verhandlungen über Freihandelsabkommen mit den USA, Japan, Kanada, Indien und den südamerikanischen Mercosur-Ländern abschließen. Handelshindernisse jeglicher Art hemmten nur die wirtschaftliche Entwicklung und gefährdeten Arbeitsplätze, so Reinfeldt und Borg.

Darüber hinaus empfehlen die beiden Regierungsvertreter anderen EU-Staaten, ihre Grenzen für die Einwanderung von Arbeitskräften zu öffnen. Dies sei langfristig notwendig, um die Herausforderungen des demografischen Wandels zu meistern. Mit Blick auf die Krisenländer der EU fordern Reinfeldt und Borg weitere Strukturreformen und den Abbau der Staatsschulden. Die vergleichsweise hohen schwedischen Ausgaben für Ausbildung, Forschung und Entwicklung sowie die hohe Erwerbstätigenquote bei Frauen bezeichnen der Ministerpräsident und sein Finanzminister als vorbildhaft für andere Länder.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".