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Schwedische Ärzte setzen gern neue Behandlungsmethoden ein
Vergleichsstudie Schweden-Großbritannien

Bei Herzinfarkt in Schweden in guten Händen

Herzinfarktpatienten erhalten in Schweden eine im internationalen Vergleich sehr gute Behandlung. Dies geht aus einer Vergleichsstudie hervor, die am Donnerstag in der britischen Medizin-Zeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde.

Demnach könnten mehr als 10.000 Briten heute noch am Leben sein, wenn sie eine Behandlung wie in Schweden erhalten hätten. Für die Studie hatten schwedische und britische Forscher sämtliche Herzinfarktfälle zwischen 2004 und 2010 in den beiden Ländern analysiert. Dabei kam heraus, dass die Überlebensrate bei einem Herzinfarkt hierzulande um 28 Prozent höher liegt als im Vereinigten Königreich. Auch im Vergleich zu amerikanischen Krankenhäusern stehe Schweden sehr gut da, sagte einer der an der Studie beteiligten Herzmediziner im Schwedischen Fernsehen.

Als einen der Gründe für die guten Ergebnisse nannten die Forscher, dass man in Schweden schnell neue Technik und Behandlungsmethoden annehme und in der Praxis einsetze. Außerdem trage auch die Registrierung sämtlicher Fälle in einem nationalen Register dazu bei, da die Ärzte so häufig eine größere Eigenverantwortung für die Verbesserung der Zahlen empfänden. Jedes Jahr bekommen etwa 30.000 Menschen in Schweden einen Herzinfarkt. In den vergangenen 15 Jahren ist die Sterberate dabei jedoch um etwa 50 Prozent zurückgegangen.

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