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Bargeld im hohen Norden nicht mehr üblich

Schweden setzen alles auf die Karte

In Schweden zahlt man mit Plastikgeld

In Schweden wird fast viermal öfter mit EC- oder Kreditkarte gezahlt als im europäischen Durchschnitt. Außerdem liegt die Durchschnittssumme bei Kartenzahlungen deutlich unter der von ganz Europa. Dies geht aus einer neuen Statistik des Kreditkartenunternehmens Visa Europe hervor.

Demnach werden in Schweden jeden Tag etwa 4,3 Millionen Kartentransaktionen getätigt. Im Mittel zahlt der schwedische Verbraucher damit jedes Mal Waren und Dienstleistungen im Wert von 36 Euro. Europaweit liegt der Durchschnitt bei 49 Euro. Schweden setzen ihre EC- und Kreditkarten also deutlich häufiger ein und zahlen auch kleinere Beträge nicht bar, sondern mit Plastikgeld. Nur in Dänemark und Norwegen ist die Kartennutzung laut Statistik noch weiter verbreitet.

Christina Lind, Chefin der schwedischen Niederlassung von Visa Europe, führte die hohe Platzierung in der Rangliste auf mehrere Ursachen zurück. Zum einen gebe es allgemein eine hohe Akzeptanz für EC- und Kreditkarten in Schweden, zum anderen habe das Verbot von Gebühren auf Kartenzahlungen zu einem deutlichen Anstieg der Zahl an Transaktionen geführt. Lind geht jedoch davon aus, dass das heute so übliche Plastikgeld bald durch digitale Bezahlalternativen abgelöst wird. Schon 2020 würden die meisten Zahlungen über Mobiltelefone abgewickelt, so Linds Prognose.

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