Dorotea ist eine von Schwedens kleinsten Kommunen, und hier wird über eine Verkleinerung des Gemeinderats diskutiert
Weniger Kommunalpolitiker

Kommunen dürfen Gemeinderäte verkleinern

Ab 1. Februar erhalten kleine schwedische Kommunen die Möglichkeit, die Zahl der Gemeinderatsmitglieder zu senken. Anstatt mindestens 31 müssen dann nur noch 21 Politiker im Kommunalparlament sitzen.

Die Gesetzesänderung betrifft Gemeinden mit weniger als 8.000 Wahlberechtigten, also etwa ein Drittel aller schwedischen Kommunen. Es bleibt aber den Politikern vor Ort überlassen, ob sie ihren Gemeinderat wirklich verkleinern wollen oder nicht. Als Anlass für die Änderung gilt, dass es vielerorts Probleme gibt, die vorgeschriebenen Plätze mit ausreichend Kandidaten zu füllen. Kritiker befürchten aber, dass die Reform gerade kleinere Parteien treffen könnte, denen der Weg in die Gemeindevertretungen erschwert wird. Außerdem würden die vielen kommunalen Posten dann auf weniger Personen verteilt, was zu Interessenkonflikten führen könnte. Wie viele Kommunen tatsächlich eine Verkleinerung ihres Gemeinderats planen, ist derzeit noch unklar.

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