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(Publicerat igår kl 17.16)
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Datenschützerin fordert Verfassungsänderung

Publicerat tisdag 28 januari 2014 kl 13.13
Immer mehr persönliche Daten landen bei kommerziellen Anbietern im Netz

Nach dem Start eines neuen Internetsuchdiensts, mit dessen Hilfe man die möglicherweise kriminelle Vergangenheit jeder beliebigen Person erforschen kann, hat die Generaldirektorin der schwedischen Datenschutzbehörde, Kristina Svahn Starrsjö, eine Verfassungsänderung gefordert.

In einem Gastartikel in der Zeitung Dagens Nyheter beklagt Svahn Starrsjö, dass sich die Betreiber der am Montag gestarteten Seite und die ähnlicher Auskunftsdienste auf das im Grundgesetz verbriefte Recht auf freie Meinungsäußerung berufen können. Dieses steht über allen anderen Gesetzen und damit auch über den Datenschutzregeln, die eine derartige Sammlung und Veröffentlichung von persönlichen Daten verbieten würden.

Gegen die Betreiber des neuen Suchdienstes hat die Datenschutzbehörde aber keine Handhabe, da sie sich für ihre Seite einen sogenannten Herausgebernachweis beschafft haben. Damit gelten für sie die gleichen Regeln wie etwa für Zeitungen, Radiosender oder TV-Stationen. Svahn Starrsjö nennt es paradox, dass ein solcher Nachweis so einfach zu bekommen sei und man damit Daten auf eine Art und Weise behandeln könne, wie es nicht einmal der Polizei erlaubt sei.

Die Datenschützerin betont, dass man das Justizministerium schon 2009 auf die Problematik hingewiesen habe. Für Kreditauskunftsfirmen wurden 2011 Beschränkungen eingeführt. Nun sei es an der Zeit, die Regeln auch für andere Internetdienste zu verschärfen, so Svahn Starrsjö. Eine Verfassungsänderung ist in Schweden aber nur durch zwei gleichlautende Parlamentsbeschlüsse möglich, zwischen denen Wahlen stattgefunden haben müssen.

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