Mit entwendeter Personennummer haben Betrüger leichtes Spiel
Polizei beklagt schlechte Kontrollen

Immer mehr Personendaten-Klau

Die schwedische Polizei befürchtet, dass immer mehr Betrugsdelikte durch Personendaten-Klau begangen werden.

Im letzten Jahr sollen die Personenangaben von etwa 100.000 Schweden missbraucht worden sein, berichtet der Schwedische Rundfunk. Mithilfe entwendeter Personennummern werden beispielsweise Kredite aufgenommen oder Handy-Verträge abgeschlossen. Für die Kosten müssen in vielen Fällen die Betrugsopfer selbst später aufkommen.

Anders Olofsson von der Polizeieinheit für Betrugsdelikte beklagte vor allem fehlende Kontrollen seitens der Kreditunternehmen. Die schnelle Abwicklung von Kreditabkommen sei nicht vereinbar mit der nötigen Sicherheit, so Olofsson.

Allzu lockere Bestimmungen zum Klau von Personendaten waren in der Vergangenheit mehrfach in Schweden in der Kritik gestanden. Derzeit läuft eine von der Regierung eingesetzte Untersuchung die prüfen soll, ob und wie der Raub von Personendaten künftig unter Strafe gestellt wird.

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