Radioaktiver Abfall

Kein Zwischenlager in Barsebäck

Der schwedische Umweltgerichtshof hat die Pläne zum Bau eines Zwischenlagers für radioaktive Abfälle auf dem Gelände des stillgelegten Kernkraftwerks Barsebäck in Südschweden gekippt.

Das Gericht schließt sich mit dem Urteil der Linie des Landkreises Kävlinge und der Provinzialregierung in Skåne an, berichtet das Schwedische Fernsehen. Das Bauunternehmen Barsebäck Kraft AB, im Besitz der Energiekonzerne Vattenfall und Eon, hatte ursprünglich grünes Licht für das Zwischenlager erhalten – die Gemeindeverwaltung Kävlinge hatte jedoch bereits frühzeitig angekündigt, keine Baugenehmigung zu erteilen. Die Gemeinde plant stattdessen, auf dem Gelände des stillgelegten KKWs Immobilien zu errichten.

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