Auftraggeber: Integrationsminister Ullenhag
Bericht an Regierung

"Afro-Schweden massiv diskriminiert"

Die schwedische Gesellschaft muss der Diskriminierung von Menschen afrikanischen Ursprungs entgegenwirken. Das fordern die Verfasser eines im Regierungsauftrag erstellten Berichts über die Situation der Afroschweden.

Im vergangenen Jahr hatte Integrationsminister Erik Ullenhag beim Multikulturellen Zentrum in Stockholm die Bestandsaufnahme angefordert. Wie Verfasser des Berichts am Montag in der Tageszeitung Dagens Nyheter schreiben, ist die aus rund 180.000 Menschen bestehende Gruppe der Afroschweden landesweit die am stärksten diskriminierte Minderheit. Während fremdenfeindliche so genannte Hassverbrechen seit 2008 insgesamt um sechs Prozent gesunken sind, stieg die Zahl entsprechender Verbrechen gegen Afroschweden um 24 Prozent. Die Verfasser schlagen eine Reihe von Maßnahmen vor, darunter die Initiierung einer breiten Volksbildungs-Kampagne gegen "weit verbreitete stereotype Vorstellungen" über Afroschweden.

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