Es blieb wieder mal nur der Blick von draußen
Versteigerung erneut gescheitert?

Tumult bei Zwangsversteigerung von Russland-Haus

Beim Besichtigungstermin des so genannten Russland-Hauses im Stockholmer Stadteil Lidingö ist es erneut zu Schwierigkeiten gekommen. So wurde den Interessenten erneut der Zutritt in das Gebäude verweigert unter dem Hinweis, es handele sich um russisches Territorium.

Das Haus wurde von der schwedischen Gerichtsvollzugsbehörde zur Versteigerung freigegeben, weil ein schwedisches Schiedsgericht bereits 1998 den russischen Staat zu Schadensersatzzahlungen an einen deutschen Geschäftsmann verurteilt hat.

Da Russland den Zahlungsaufforderungen nicht nachgekommen ist, wurde das Anwesen auf Lidingö zur Versteigerung frei gegeben. Dies wurde auch vom Obersten Gerichtshof bestätigt. Russland hat in diesem Fall damit gedroht, die schwedische Botschaft in Moskau zu pfänden. Eine Besichtigung im Inneren des Hauses auf Lidingö war jetzt erneut nicht möglich. Dennoch soll die Versteigerung am 18. Februar stattfinden.

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