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Kein ungewöhnliches Bild: Tatort Tensta
Stockholm

Polizei erhöht Präsenz in Einwanderervororten

Polizei stockt in Problemvororten auf
1:57 min

Die Stockholmer Polizei will ihre Präsenz in den Einwanderervororten Tensta och Rinkeby markant verstärken. Demnach soll ab dem kommenden Frühjahr die Anzahl der Polizisten von jetzt 25 auf 75 verdreifacht werden.

Anlass für die geplanten Maßnahmen ist laut Polizei eine Gruppe bestehend aus 200 bis 300 jungen Menschen, die mit ihrem kriminellen Lebensstil die gesamte übrige Gesellschaft bedrohen, so Elisabeth Anestad, Polizeichefin für die Region West in Stockholm, im Schwedischen Rundfunk. Delikte wie Drogenhandel, Körperverletzung, Diebstahl und Bedrohung von Zeugen machen den Stockholmer Stadtteilen Rinkeby und Tensta schwer zu schaffen. Insgesamt rund 30.000 Menschen leben dort. Ein Prozent der Einwohner von Rinkeby und Tensta ist laut Einschätzung der Polizei kriminell.

Unterstützung für die örtliche Polizei 

Nach den Jugendkrawallen im Mai vergangenen Jahres sieht sich die Polizei nun zum Handeln gezwungen. 50 erfahrene Polizisten sollen aus der Region rekrutiert werden, um dem Problemgebiet aus der Misere zu helfen. Burhan Yildiz, der für die Liberalen im Stadtbezirksausschuss sitzt, wohnt selbst seit 1987 in Rinkeby und begrüßt die Initiative. 

Gegenüber Radio Schweden sagte er: „Bei den Unruhen kamen auch Polizisten aus anderen Gegenden und haben der örtlichen Polizei geholfen. Das hat nicht immer sonderlich gut geklappt. Unsere Polizisten am Ort sind weitaus erfolgreicher, weil sie die Leute und die Jugendlichen hier kennen. Dass unsere örtliche Polizei verstärkt wird, finde ich sehr gut.“ 

Michael Frejd, der im Stadtteil Spånga-Tensta für Verbrechensvorbeugung zuständig ist, gibt zu bedenken, dass eine erhöhte Polizeipräsenz in den Vororten nicht nur positiv aufgenommen werden könnte. „Um diesem Risiko entgegenzuwirken, ist die Zusammenarbeit von Kommune, Polizei und den Vereinen in der Gegend sehr wichtig“, betont Frejd den Wert vorbeugender Maßnahmen. „Die Polizei muss sich darauf konzentrieren können, Verbrechen vorzubeugen und Kriminelle festzunehmen.“

Liv Heidbüchel/Ingrid Forsberg

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