Die Schweden sind skeptisch geworden
Mindestens 500 Erkrankungen diesen Winter

Angst vor Schweinegrippe-Impfungen

In Folge der zahlreichen Narkolepsie-Erkrankungen nach der Schweinegrippe-Pandemie 2009 verhalten sich die Schweden gegenüber neuen Impfungen zurückhaltend.

Obwohl zahlreiche neue Erkrankungsfälle diesen Winter gemeldet wurden, hätten viele Menschen Angst vor der Impfung, sagte Virologin Hélène Englund der Zeitung Aftonbladet. Bei jetzigen Impfungen würde aber nicht mehr derselbe Impfstoff verwendet, der 2009 viele Narkolepsie-Erkrankungen ausgelöst habe. Bei den neueren Impfstoffen sei keine Verbindung zu der Schlafkrankheit festgestellt worden, so Englund.

Etwa 500 Menschen sind nach offizieller Zählung bislang in diesem Winter an der Schweinegrippe erkrankt. Die Dunkelziffer liegt vermutlich höher. Drei Patienten sind an den Folgen des Virus gestorben. Im benachbarten Finnland haben die Behörden mittlerweile die Empfehlung herausgegeben, dass sich die gesamte Bevölkerung gegen das Virus impfen sollten.

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