JAS Gripen Jet unter Konstruktion in der Saab-Fabrik von Linköping
Zahlreiche Kampfjet-Bestellungen

"Historisches Jahr" für Rüstungskonzern Saab

Dank des erhöhten Interesses für die neue Generation an Kampfflugzeugen vom Typ JAS Gripen E hat der schwedische Rüstungskonzern Saab nach eigenen Angaben ein „historisches Jahr“ hinter sich –  umindest, was den Eingang an neuen Bestellungen angeht.

Im Gegensatz zu 2012 stieg der Bestelleingang um über 140 Prozent im vergangenen Jahr, meldet die Nachrichtenagentur TT. Dieser Anstieg gehe vor allem auf die geplanten Gripen-Exporte nach Brasilien und in die Schweiz zurück, sowie auf Bestellungen seitens der schwedischen Streitkräfte. Das Rüstungsgeschäft mit der Schweiz hängt allerdings noch in der Schwebe und wird im Mai durch eine Volksabstimmung entschieden. Auch bei Radar- und Leitsystemen seien zahlreiche Bestellungen bei Saab eingegangen.

Was den Gewinn betrifft, blieb der Rüstungskonzern allerdings hinter den Erwartungen der Börsianer zurück. Umgerechnet etwa 40 Millionen Euro Bruttogewinn meldet Saab für das letzte Geschäftsquartal 2013, was nur etwa der Hälfte des Gewinns vom gleichen Quartal des Vorjahres entspricht.

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