Beispiel einer anonymen Dorhung: "Ich weiß wo du und deine Kinder wohnen"
Übergriffe auf Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst

Staat soll seine Angestellten schützen

Die schwedischen Sozial- und Arbeitsämter müssen ihre Angestellten besser schützen.

Dies fordert die Arbeitsschutzbehörde als Schlussfolgerung einer landesweiten Untersuchung. 1.500 Arbeitsinspektionen wurden dabei durchgeführt mit dem Ergebnis, dass sieben von zehn Arbeitsgeber den Schutz ihrer Angestellten verbessern müssen. Es handelt sich dabei etwa tätliche Angriffe auf Jobvermittler oder anonyme Drohungen, die an Mitarbeiter der Sozialbehörde gerichtet wurden.

In einem funktionierenden Rechtsstaat müssten die staatlichen Angestellten sich in ihrer Rolle sicher fühlen, um die richtigen Entscheidungen im Sinne des Regelwerks zu treffen, sagte Berndt Jonsson, Leiter der Untersuchung bei der Arbeitsschutzbehörde, dem Schwedischen Rundfunk. Arbeitgeber im öffentlichen Dienst müssten nun verstärkt dafür sorgen, dass ihren Angestellten die Möglichkeit auf schnelle Hilfe bereitgestellt wird und dass mehr darüber nachgedacht wird, in welchen Situationen ein Angestellter allein arbeiten kann und in welchen nicht.

Seit 2009 wurden etwa 600 tätliche Übergriffe auf Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes bei der Arbeitsschutzbehörde gemeldet.  

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