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Anzeige führt nicht immer zur Anklage

Große Unterschiede beim Ahnden von Sexualverbrechen

Ob es nach Vergewaltigung auch zur Anklage kommt, hängt ganz von der jeweiligen Provinz ab

Ob es nach Anzeige einer Vergewaltigung auch zur Anklage kommt, ist in Schweden offenbar stark  abhängig von der jeweiligen Provinz.

Während die Staatsanwaltschaft in Sörmland oder Västernottland in über der Hälfte aller angezeigten Vergewaltigungen Anklage erhebt, ist es in Västerbotten in nur etwa jedem zehnten Fall. Die berichtet die Zeitung Metro unter Verweis auf Untersuchungen des Rats zur Verbrechensvorbeugung (BRÅ). Ermittlungen zu Sexualverbrechen werden demnach in den 21 Polizeidistrikten unterschiedlich gehandhabt – die schwedische Polizeiführung untersucht nun, wie diese Unterschiede entstehen und ausgeglichen werden können.

Es handle sich in vielen Fällen um Einstellungen seitens der Polizeibeamten, sagte die Kriminalkommissarin Eva von Vogelsang der Zeitung. Wie empfange und verhöre man ein Verbrechensopfer? Welche Priorität würde Sexualverbrechen gegenüber anderen Straftaten eingeräumt?

   Eine Sprecherin von BRÅ sagte allerdings der Nachrichtenagentur TT, dass auch unterschiedliche Routinen in der Administration die großen Unterschiede zwischen den Provinzen miterklären könnten. In mancher Provinz würden dieselben Verbrechenstypen schlichtweg anders registriert werden als in anderen.  

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