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Russische Föderation versus deutscher Geschäftsmann

Russland-Haus unter dem Hammer

Das umkämpfte Haus hat einen neuen Besitzer Foto: Leif R.Jansson tt

Per Zwangsversteigerung hat am Dienstag das umstrittene Russland-Haus auf Lidingö bei Stockholm den Besitzer gewechselt. Die Vollstreckungsbehörde erzielte umgerechnet 2,3 Millionen Euro. Der geschätzte Marktwert der Immobilie liegt bei 7 Millionen Euro.

Das Haus ist bislang im Besitz der russischen Föderation. Schwedische Behörden hatten das Haus beschlagnahmt, um aus dem Erlös die Forderungen eines deutschen Geschäftsmannes an die russische Föderation zu begleichen, die ein Schiedsgericht 1998 für rechtens erklärt hatte.

Der russische Staat widersetzt sich dem Verkauf. Eine erste Versteigerung war 2012 mangels Geboten gescheitert. Auch diesmal warnte die Gerichtsvollzugsbehörde den Käufer, der Vorbesitzer werde dem Käufer mit hoher Wahrscheinlichkeit den Zutritt zu dem Haus verweigern. Die beiden schwedischen Anwälte Russlands machten erneut diplomatische Immunität für den Besitz geltend.

Der Leiter der russischen Behörde zur Verwaltung staatlicher Immobilien, Viktor Chrekov, sagte der Nachrichtenagentur Interfax: ”Jeder Versuch, das Gebäude zu betreten, werde als Bedrohung des diplomatischen Status und der Sicherheit der Hausbewohner betrachtet. Er gehe davon aus, dass die schwedischen Behörden alle nötigen Maßnahmen im Sinne der Wiener Konvention ergreifen würden, um die Sicherheit der russischen Diplomaten zu garantieren.

Wie der neue Eigentümer der Immobilie – ein Schwede, der einer kleineren Gruppe an Investoren vorsteht – gegenüber Radio Schweden sagte, sei es Aufgabe der Gerichtsvollzugsbehörde, den reibungslosen Verkauf zu ermöglichen. Er habe absolut nichts gegen die jetzigen Hausbewohner und begrüße, wenn diese beispielsweise als Mieter weiterhin dort wohnen würden.  

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