Scania-Lastwagen
Übernahme von Scania

VW-Charmoffensive in Stockholm

Der Volkswagen-Konzern hat offenbar eine Wirtschaftsoffensive gestartet, um den schwedischen  Lastwagenbauer Scania komplett übernehmen zu können.

Der Konzern kontrolliert bereits etwa 63 Prozent des Kapitals bei Scania, und Börsenanalysten gehen davon aus, dass das deutsche Unternehmen den Anteil auf 90 Prozent erhöhen könnte. VW hatte zuletzt ein Kaufgebot von 200 Kronen pro Aktie vorgelegt – ein Angebot, dass von vielen schwedischen Anteilsinhabern bei Scania als zu niedrig kritisiert wurde. Investmentfonds wie Skandia oder Fjärde AP-fonden haben bereits angekündigt, das Angebot abzulehnen. Weitere Fonds warten derzeit noch ab. 10 Prozent der Stimmen anderer Anteilseigner würden ausreichen, um die Volkswagen-Übernahme zu stoppen.

Laut der Zeitung Dagens Nyheter hat der VW-Konzern am Montagabend Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch nach Stockholm entstand, um schwedische Kritiker von dem VW-Angebot zu überzeugen. Pötsch betonte gegenüber der Zeitung, dass das Geschäft die Scania-Marke stärke und dass die Produktion erweitert würde. Die Hauptgeschäftsstelle und auch die Scania-Fabrik würden weiterhin in Södertälje südlich von Stockholm verbleiben.

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