Qualmen fordert mehr Todesopfer als bekannt
Neue Statistik

Mehr Todesfälle durch Rauchen

Die Zahl der Menschen in Schweden, die an Folgen des Rauchens sterben, ist bedeutend höher als  bislang angenommen.

In den Jahren zwischen 2010 und 2012 sollen etwa 12.000 Personen an Krankheiten, die durch Rauchen verursacht wurden, gestorben sein. Früher war die Sozialbehörde von nur halb so vielen Sterbefällen ausgegangen. In früheren Statistiken waren nicht solche Raucher miteinbezogen, die ihre erwartete Lebenszeit überschritten hatten.

Mit 8.000 Todesfällen erlag die Mehrheit den vier großen Tabakrauch bedingten Krankheiten: Lungenkrebs, Raucherlunge, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Diese Studie zeige auf, dass die Kosten für die Gesellschaft und das Leiden für den Einzelnen weitaus größer seien, als bislang angenommen, sagte der Leiter der Zentralbehörde für allgemeine Gesundheit, Johan Carlson, der Nachrichtenagentur TT. Diese Erkenntnisse würden zusätzliche Unterstützung geben in der Frage, wie Rauchen auf öffentlichen Plätzen noch weiter beschränkt werden könne, so Carlson. Die Behörde prüft derzeit im Auftrag der Regierung, wie Passivrauchen besser verhindert werden kann.

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