Ugandas Präsident Yoweri Museveni
Anti-Homo-Gesetze

Universität bricht mit Uganda

Zahlreiche internationale Reaktionen und Proteste richten sich gegen Uganda und die neue Anti-Homo-Gesetzgebung – jetzt hat auch die Technische Hochschule Blekinge (BTH) mitgeteilt, die  usammenarbeit mit Ugandas größter Universität abzubrechen.

Die schwedische Lehreinrichtung habe ursprünglich eine rechtsbindende Absichtserklärung mit der Makarere Universität in Kampala eingehen wollen, so der Leiter der BTH, Anders Hederstierna, gegenüber der Zeitung Sydöstran. Man wähle nun aber, sich von der Kooperation zurückzuziehen. Es sei das erste Mal, dass die Hochschule solche Maßnahmen ergreife.

In Uganda waren in dieser Woche drakonische Gesetze gegen Homosexualität in Kraft getreten, was zu erheblichen internationalen Protesten geführt hat. Zahlreiche Länder haben beispielsweise angekündigt, die bilaterale Entwicklungshilfe an das Land zurückzufahren. Schweden gibt sich in dieser Frage noch abwartend.   

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