Friggebodar

Neue Gartenhäuschen-Regel kritisiert

Der Gesetzesrat hat die Pläne des schwedischen Wohnungsbauministeriums, den Ausbau von  Gartenhäuschen ohne Genehmigung zu ermöglichen, erheblich in Frage gestellt.

Der Vorschlag nehme keine Rücksicht auf den Schutz des Privateigentums und höhle das Recht des Nachbarn aus, rechtlich gegen Baupläne vorzugehen zu können. Falls es nicht dem Interesse der Allgemeinheit diene, so dürfe niemand seines Eigentums beraubt werden, schreibt der Gesetzesrat in einer Pressemeldung, und verweist mitunter auf die Konvention zum Schutze der Menschenrechte.

Laut dem Vorschlag des Wohnungsbauministers Stefan Attefall sollen Gartenhäuschen, sogenannte „Friggebodar“, ohne Genehmigung auf bis zu 25 Quadratmeter ausgebaut werden dürfen. Bislang ist dies bis 15 Quadratmeter möglich.

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