Kampf gegen Ebola

WHO bittet Schweden um Hilfe

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Schweden im Kampf gegen den Ebola-Virus in Afrika um Hilfe gebeten. Die Zivilschutzbehörde (MSB) hat nach Angaben der Tageszeitung Dagens Nyheter dazu bereits Personal in die liberische Hauptstadt Monrovia entsendet.

Es soll die Voraussetzungen für den Aufbau eines Zeltlagers prüfen, in dem bis zu 200 Menschen aufgenommen werden können. Erst danach werde eine Entscheidung getroffen, inwieweit Schweden helfen könne, so ein Sprecher der Behörde. Der Aufbau des Lagers würde schätzungsweise knapp 4,5 Millionen Euro kosten.

Die Behörde hofft, dass man die Kosten mit anderen Ländern teilen könne. Eine Alternative könnte auch die Umrüstung eines oder mehrerer Hotels sein. Liberia ist bisher am stärksten von dem Ebola-Ausbruch in Westafrika betroffen.

In dem Land sind bisher rund 700 Menschen an der Krankheit gestorben. Bisher belaufen sich die schwedischen Hilfen für die betroffenen Länder auf gut zwei Millionen Euro. Die Entwicklungshilfebehörde Sida hat jedoch bereits angekündigt, dass der finanzielle Rahmen erweitert werden könnte.