Fund in Motala

Schwedische Knochen dokumentieren Ursprung der Europäer

Wissenschaftler der Universität Tübingen haben anhand von Knochenfunden in Schweden die Herkunft der europäischen Bevölkerung näher bestimmen können. Demnach wurde Europa in drei Wellen bevölkert, statt wie bisher angenommen in zwei.

Dies geht aus der Untersuchung eines 8.000 Jahre alten Skelettes aus dem südschwedischen Motala hervor. Es wurde auf dem Grund eines Sees in der Gegend gefunden. Die Forscher konnten eine neue genetische Komponente identifizieren. Bei den Knochen handelt es sich um die ältesten, die in Schweden einer DNA-Analyse unterzogen wurden. Die Analyse wurde dann mit dem Erbgut von über 2.000 Menschen verglichen, die jetzt leben. Demnach tragen sämtliche Europäer heutzutage drei allen gleiche genetische Komponenten.

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