Nobelpreis-Fest ohne Rechtsausleger

Der Parteivorsitzende der rechtspopulistischen Schwedendemokraten, Jimmie Åkesson und sein zweiter Mann, Björn Söder, werden keine Einladung zur diesjährigen Nobelpreisverleihung im Dezember erhalten.

Die Schwedendemokraten sind im Reichstag als drittstärkste Partei vertreten -  dadurch wäre eine Einladung der Parteiführung zum Nobel-Fest durchaus angebracht. 

Der Direktor der Nobelstiftung, Lars Heikensten, erklärte gegenüber der schwedischen Nachrichtenagentur TT, dass jedoch „der rechtsextreme Hintergrund“ der Schwedendemokraten und „der Mangel an Respekt für den gleichen Wert aller Menschen“ zu der Entscheidung geführt habe.

Die Pressestelle der Schwedendemokraten teilte TT unterdessen mit, dass man deswegen nicht „in Tränen“ ausbrechen werde. Åkesson und Söder seien „nicht in die Politik gegangen, um auf vornehme Feste zu gehen“.

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