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Das Migrationsamt hat Probleme, Unterkünfte für Flüchtlingskinder zu finden (Foto: Drago Prvulovic och Fredrik Sandberg)

5.000 unbegleitete Flüchtlingskinder in Schweden

In diesem Jahr sind bislang rund 5.000 Flüchtlingskinder ohne ihre Eltern nach Schweden gekommen und haben um Asyl angesucht.

Wie das Schwedische Migrationsamt mitteilte, sind das doppelt  so viele wie im Vergleichsraum des vergangenen Jahres. Viele Kinder, so hieß es, kämen aus Eritrea und Afghanistan.

Aufgrund der steigenden Anzahl unbegleiteter Flüchtlingskinder wird das Migrationsamt in Kürze ein neues System zur Verteilung der Asylsuchenden anwenden. Demnach werden die Kinder in einer bestimmten Reihenfolge verschiedenen Gemeinden zugewiesen. Das erste Kind wird der größten Gemeinde zugeteilt, also Stockholm, das zweite Kind der zweitgrößten Gemeinde und so weiter. Die Gemeinden haben dann nicht mehr das Recht, die Aufnahme der Flüchtlingskinder zu verweigern.

Im Schwedischen Rundfunk sagte Richard Svanegård vom Migrationsamt, die neue Regelung sei von den Kommunen gut aufgenommen worden. Dem widerspricht allerdings Göran Dahlström, Gemeinderatsvorsitzender in Katrineholm. Die Kapazitäten der Kommunen, so Dahlström, reichten nicht aus.

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