Der finnische Ministerpräsident Alexander Stubb (Foto: TT)

Finnlands Premier glättet die Wogen

Das russische Agieren im Ostseeraum war das Hauptthema bei einem Treffen der nordischen und baltischen Regierungschefs in Stockholm.

Vor allem die baltischen Länder zeigten sich dabei besorgt über die jüngsten Vorfälle in den Stockholmer Schären. Dort hatte das schwedische Militär eine Woche lang eine intensive Suchaktion durchgeführt, nachdem man Spuren von ausländischer Geheimdienstaktivität vermutete.

Gleichzeitig bemühte sich der finnische Ministerpräsident Alexander Stubb bei dem Treffen am Montagabend die harsche Kritik, die sein verteidigungsminister am schwedischen Militär geübt hatte, herunterzuspielen. „Schweden hat gut gearbeitet“, sagte Stubb gegenüber der Tageszeitung „Dagens Nyheter“.

Der finnische Verteidigungsminister Carl Haglund hatte noch kurz zuvor im Finnischen Rundfunk gesagt, das Agieren der schwedischen Streitkräfte habe das Vertrauen in die Verteidigung nicht gestärkt. Er warf dem Militär vor, eine Farce veranstaltet zu haben.

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