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Atomindustrie kommt nach wie vor billig davon

Publicerat tisdag 28 oktober 2014 kl 13.05
Das Atomkraftwerk Ringhals an der schwedischen Westküste (Foto: Björn Larsson Rosvall / TT.)

Die rot-grüne Regierung hat keine Pläne, eine obligatorische Haftpflichtversicherung für die Betreiber der schwedischen Atomkraftwerke einzuführen.

Bei einem Reaktorunfall in Schweden müsste demnach nach wie vor der Staat den Großteil der  Kosten übernehmen.

In ihrer Koalitionsvereinbarung zur Energiepolitik hatten Sozialdemokraten und Grüne im Herbst angekündigt, dass die Atomindustrie künftig einen größeren Anteil der gesellschaftlichen Kosten tragen müsse. Auf Anfrage des Schwedischen Rundfunks erklärte Umweltministerin Åsa Romson jedoch, wann und wie diese Frage angegangen werde, sei noch nicht klar.  

Bislang steht lediglich fest, dass die rot-grüne Regierung die Steuern für Atomenergie und atomaren Abfall erhöhen wird. Die Frage einer Haftpflichtversicherung ist dagegen noch offen.

Derzeit müssen die schwedischen Reaktorbetreiber im Falle eines Unglücks mit einer Summe von maximal 330 Millionen Euro haften. Seit längerem gibt es in der Europäischen Union Diskussionen darüber, europaweit eine AKW-Pflichtversicherung mit einer Haftung von rund einer Milliarde Euro einzuführen. Aus diesen Plänen ist jedoch bislang noch nichts geworden. So legt jedes einzelne Land seine eigenen Regeln fest.

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