Sprachen-Sparpläne in der Kritik

Die schwedische Regierung verfolgt drastische Sparpläne für das nationale Zentrum für Fachsprache – die Schwedische Akademie übt scharfe Kritik an dem Vorhaben.

Das Sprachinstitut mit dem Namen Terminologie-Zentrum prüft und sammelt neue schwedische Fachausdrücke und Definitionen. Im neuen Finanzhaushalt plant die rot-grüne Regierung Einsparungen von etwa 400.000 Euro, was laut dem Terminologie-Zentrum eine Weiterführung der Arbeit unmöglich mache. Vertreter der Schwedischen Akademie nannten die Sparpläne eine „nicht durchdachte Idee, die in keinem Verhältnis zum daraus entstehenden Schaden stehen würde.“

Staatssekretärin Eva Lindström vom Wirtschaftsministerium erwiderte auf die Kritik, dass die Arbeit des Sprachinstituts durchaus wichtig sei. Der Standpunkt der Regierung sei aber, dass diejenigen, die die Sprachdienste in Anspruch nehmen würden, auch selber diese mitfinanzieren sollten.   

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