JANERIK HENRIKSSON / TT
Åsa Romson hat mehr von China und den USA erwartet (Foto: Janerik Henriksson/TT)
Klimaziele von USA und China

Romson nur bedingt zufrieden

Schwedens Umweltministerin Åsa Romson hat die Vereinbarung der USA und Chinas über gemeinsame Klimaziele begrüßt. Gleichzeitig erklärt sie jedoch in der Tageszeitung Svenska Dagbladet, dass die Ambitionen zu gering seien.

Das Signal von China und den USA, dass man bereit sei, die Reduzierung von Treibhausgasen zu beschleunigen, sei sehr wichtig, jedoch werde dafür bei weitem nicht genug getan, meint Romson. Mit diesen Vorgaben seien die Kohlendioxidemissionen im Jahr 2030 immer noch viel zu hoch, um glaubwürdig eine Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen um zwei Prozent in Angriff zu nehmen, so die Politikerin der Umweltpartei. Zuvor hatten sich China und die USA darauf geeinigt, dass China seine Emissionen nach 2030 nicht mehr erhöht, und die USA ihre bis 2025 um ein Viertel reduziert.

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